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Verein ST. PRIDE: Gesundheitsversorgung HIV-Positiver Menschen in NÖ nicht gegeben!

Der Verein ST.PRIDE ist höchst besorgt um die Gesundheitsversorgung HIV-Positiver Menschen in Niederösterreich.

Die Behandlung HIV-Positiver Menschen ist ein integraler Bestandteil des UNAIDS Ziels 95-95-95 bis 2025, zu dem sich Österreich bekannt hat. Das bedeutet, dass man bis 2025 erreichen möchte, dass 95 % der Menschen, die mit HIV leben, ihren HIV-Status kennen, 95% davon eine angemessene Therapie bekommen und von diesen wiederum 95% keine Viruslast mehr aufweisen sollen. Ziel ist bis 2030 eine Welt ohne AIDS.

ST. PRIDE Obmensch Beneder: „Im Jahr 2023 noch immer keine Behandlung HIV-Positiver Menschen im flächenmäßig größten Bundesland gewährleisten zu können ist nicht nur beschämend, sondern schlichtweg für die öffentliche Gesundheitsversorgung nicht tragbar!“

In einem Offenen Brief an Landeshauptfrau Mikl-Leitner vom 05.12.2023 forderte der Verein ST. PRIDE Landeshauptfrau Mikl-Leitner dazu auf in den Niederösterreichischen Landeskliniken endlich die HIV-Therapie anzubieten und einen flächendeckenden Zugang zur Postexposisitonsprophylaxe (PEP) und zur Präexpositionsprophylaxe (PrEP) zu schaffen.

Am 18.12.2023 erhielt der Verein eine Antwort von der Niederösterreichischen Landesgesundheitsagentur, welche als Grund für die nicht vorhandene Gesundheitsbetreuung HIV-Positiver Menschen die vermeintlich geringen Fallzahlen in Niederösterreich nannte. Für den Verein ST. PRIDE ist dies nicht mit den UNAIDS Zielen für 2025 vereinbar!

Verein ST. PRIDE, Mail: presse@stpride.at, Tel.: +43 670 60 43 677


Brief an Landeshauptfrau Mikl-Leitner:
Antwortschreiben der Niederösterreichischen Landesgesundheitsagentur: