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Queere Menschen in Niederösterreich

Hallo ,

Während wir in St. Pölten gemeinsam den Abschluss der PRIDE-Parade feierten, ereignete sich zeitgleich in Berlin ein queerfeindlicher Anschlag. Dabei wurden 29 Menschen teils schwer verletzt. Eine Frau aus Polen erlag ihren Verletzungen.

Der gesamte Vorstand von ST. PRIDE zeigte sich noch am selben Abend zutiefst erschüttert. Das After PRIDE Clubbing wurde für eine Schweigeminute unterbrochen, um der Verstorbenen zu gedenken und Solidarität mit allen Betroffenen auszudrücken.

Auch Vorstandsmitglied Oskar Beneder findet deutliche Worte: „Es hat mich zutiefst erschüttert, wie sehr unser diesjähriges Motto durch diesen Anschlag zusätzlich an Bedeutung und Tragweite gewonnen hat. Unsere Community wird zunehmend bedroht, besonders Trans* Menschen werden immer häufiger zur Zielscheibe politischer Kämpfe. Doch hier geht es um Menschenleben, nicht um Schlagzeilen. Es geht nicht um Sonderrechte oder Privilegien, sondern ganz klar um Menschenrechte. Queere Menschen haben wie alle anderen das Recht, zu leben, zu lieben und frei zu sein. Für uns ist klar – wir gehen keinen Schritt zurück.“

Beneder warnt zugleich davor, den islamistischen Anschlag für rechtsextreme Stimmungsmache zu instrumentalisieren. Menschenfeindlicher Extremismus müsse unabhängig davon bekämpft werden, aus welchem politischen oder religiösen Lager er komme.

Unsere Gedanken sind bei den Verletzten, den Angehörigen und allen Menschen, die um die Verstorbene trauern. Am 31. Juli findet um 18 Uhr am Rathausplatz in St. Pölten eine Mahnwache statt.

Mahnwache

Mit solidarischen Grüßen
Euer ST. PRIDE Team
#sobuntistnö

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