Wie können Eltern, Sorgeberechtigte und Bezugspersonen trans*, nonbinäre und genderqueere Kinder und Jugendliche bestmöglich unterstützen? Dieser Frage widmet sich aktuell eine Online-Studie der Freie Universität Berlin unter der Leitung von Prof. Dr. Claudia Calvano.
Im Rahmen der Studie wird untersucht, welche Faktoren dazu beitragen, dass Eltern und andere wichtige Bezugspersonen unterstützende Verhaltensweisen gegenüber ihren Kindern zeigen. Dabei geht es unter anderem um Themen wie Familienkommunikation, Wissen über Geschlechtervielfalt, soziale Unterstützung, Stolz auf das eigene Kind sowie mögliche Belastungen und Stigmatisierungserfahrungen.
Das Ziel der Untersuchung ist es, besser zu verstehen, was Familien stärkt und wie zukünftige Beratungs- und Unterstützungsangebote gezielter entwickelt werden können.
Teilnehmende gesucht
Für die Studie werden Eltern, Sorgeberechtigte und andere enge Bezugspersonen von trans*, nonbinären oder genderqueeren Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 25 Jahren gesucht.
Die Teilnahme erfolgt anonym über eine Online-Befragung und dauert etwa 10 bis 15 Minuten. Als Dankeschön werden unter allen Teilnehmenden 20 Gutscheine im Wert von jeweils 50 € verlost.
Zur Studie:
https://www.soscisurvey.de/nocd/
Wissenschaft trifft Praxis
Das Studienteam setzt sich aus Forschenden zusammen, die zu den Themen psychische Gesundheit, Eltern-Kind-Beziehungen und Unterstützung von trans*, nonbinären und genderqueeren Jugendlichen arbeiten. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen nicht nur wissenschaftlich genutzt werden: Gemeinsam mit Eltern, Jugendlichen und Fachkräften werden die Ergebnisse in einem partizipativen Prozess aufbereitet und daraus frei zugängliche Materialien entwickelt.
Diese Materialien sollen langfristig Familien, Jugendlichen und Fachkräften helfen und dazu beitragen, queere junge Menschen in ihrem Umfeld besser zu unterstützen.






